Düsselmosaik Podcast
In unserem Podcast Düsselmosaik beleuchten wir die persönlichen Geschichten junger Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte aus Düsseldorf. Wir hören Geschichten sowie die vielfältigen Erfahrungen von Schüler:innen, Studierenden, Beschäftigten und Bürger:innen der Stadt.
Neben diesen persönlichen Einblicken sprechen wir auch mit Expert:innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, um verschiedene Perspektiven und Erkenntnisse rund um das Thema Migration zu erhalten.
In dieser Folge von Düsseldorf Mosaik haben wir die Senajla zu Gast. Senajla ist als Baby mit ihrer alleinerziehenden Mama vor dem Krieg aus Bosnien geflohen und hat die ersten sechs Jahre ihres Lebens in Dortmunder Geflüchtetenunterkünften verbracht. Obwohl ihre Mama Akademikerin war, musste sie sich hier mit Putzjobs durchkämpfen. Senajla hat es trotzdem geschafft, ihren Weg zu gehen, hat Lehramt studiert und ist heute stellvertretende Geschäftsführerin beim Dortmunder Bildungsverein „Kinder lernen clever e.V.“. Sie erzählt uns offen von ihrer eigenen Geschichte und warum sie heute mit Herzensprojekten wie der „Sprachschule mit Plappagei“ genau den Kindern hilft, die vom System im Stich gelassen werden, weil in der Dortmunder Nordstadt massenhaft Kita- und Schulplätze fehlen. Wir sprechen über familiäre Resilienz, aber auch über die traurige Realität von gekürzten Fördergeldern und warum Initiativen wie ihre so dringend gebraucht werden. Hört unbedingt rein!
In dieser Folge spricht Anissa über ihre Arbeit als Sozialarbeiterin und darüber, was es bedeutet, diesen Beruf als Frau mit Migrationshintergrund auszuüben. Sie gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag, die vielfältigen Herausforderungen in der Beratung von Frauen und die Bedeutung interkultureller Sensibilität im Umgang mit Klient:innen.
Dabei thematisiert sie auch die persönliche Balance zwischen ihrer eigenen Geschichte und der professionellen Unterstützung für andere Menschen mit Migrationserfahrung. Anissa macht deutlich, wie wichtig es ist, individuelle Lebensrealitäten ernst zu nehmen und gleichzeitig strukturelle Veränderungen anzustoßen.
In dieser Folge sprechen wir mit Abarna – Doktorandin in der Virologie, politische Aktivistin und Tochter tamilischer Geflüchteter. Sie erzählt von ihrem Weg in die Wissenschaft und von den strukturellen Hürden, mit denen PoC in Medizin und Forschung konfrontiert sind.
Abarna macht deutlich, warum Gesundheit, Politik und Migration untrennbar miteinander verbunden sind. Eine Folge über Haltung, Verantwortung und den Mut, die eigene Stimme zu nutzen.
Folgt uns auf Instagram unter @xchange_duesseldorf oder schreibt uns an info@x-change-duesseldorf.de, wenn ihr selbst beim Podcast mitmachen möchtet.
Jaineba erzählt von ihrer Migration von Spanien nach Deutschland, ihren Wurzeln in Gambia und Sierra Leone und ihren Erfahrungen als Schwarze Muslima im deutschen Schulsystem. Sie spricht offen über Rassismus, fehlende Unterstützung, aber auch über Bildung, Durchhaltevermögen und ihren Wunsch, gesellschaftlich etwas zu verändern.
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In dieser Folge sprechen wir mit Lidia, sie ist vor zehn Jahren aus Russland nach Deutschland gekommen, hat hier studiert und sich ein eigenes Unternehmen aufgebaut, das internationale Studierende bei ihrem Start in Deutschland unterstützt.
Lidia erzählt offen über ihre Kindheit, den Weg nach Deutschland, ihre Erfahrungen mit Sprache, Identität und Heimat sowie darüber, wie es ist, ohne Familie hier zu leben.
Außerdem berichtet sie von ihrem politischen Engagement: Als stellvertretende Vorsitzende des Vereins Freies Russland NRW setzt sie sich für Demokratie, Menschenrechte und Aufklärung ein, und erzählt, welche Konsequenzen das für sie und andere hat, warum sie nicht mehr nach Russland einreisen kann und weshalb ihr diese Arbeit so wichtig ist.
Nisrine Aydin ist Psychotherapeutin in Düsseldorf. Ihre Eltern stammen aus Marokko, sie selbst wurde in Ratingen geboren und ist zweisprachig aufgewachsen. In ihrer Praxis bietet sie kultursensible Psychotherapie auf Deutsch und Arabisch an.
Der Weg dorthin war nicht leicht: Die Ausbildung ist teuer, und es gibt zu wenige Kassensitze. Trotzdem engagiert sich Nisrine Aydin für mehr Vielfalt in der Psychotherapie, weil sie überzeugt ist, dass eine vielfältige Gesellschaft auch vielfältige Therapeut*innen braucht. Menschen sollen Unterstützung in einer Sprache und mit einem Verständnis finden, das zu ihnen passt, für mehr Empathie und gerechtere Versorgung für alle.
In dieser Folge sprechen wir mit Albina, einer jungen Aktivistin und Studentin aus Düsseldorf, die sich mit Themen wie Migration, Rassismus und politischer Aufklärungsarbeit beschäftigt.
Albina erzählt, wie sie über ihr Studium in Politik, Soziologie und Medien zu ihrem Engagement gefunden hat und warum sie sich besonders für Aufklärung über die Geschichte des Kosovo einsetzt.
Sie erklärt, wie historische Ereignisse, vom Zerfall Jugoslawiens über den Kosovo-Krieg bis heute, mit aktuellen Formen von Dehumanisierung, Rassismus und politischer Ignoranz zusammenhängen.
Außerdem spricht sie über die Bedeutung, Geschichte im größeren Kontext zu verstehen, um aus ihr wirklich lernen zu können.
Ein intensives, ehrliches Gespräch über Erinnerung, Identität und die Verantwortung, die eigene Geschichte sichtbar zu machen.
Amr ist aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Seine Schulzeit war ein Albtraum – nicht, weil er nicht lernen wollte, sondern weil er von seinen Mitschülern nicht akzeptiert wurde. Der Grund: Er sprach kein Deutsch.
Eine Realität, die vielen verborgen bleibt – und doch betrifft sie zahlreiche Kinder und Jugendliche mit Flucht und- Migrationserfahrung.
In diesem Beitrag spricht Amr offen darüber, wie er gelernt hat, für sich selbst einzustehen, was ihn geprägt hat und warum die Einbürgerung für ihn heute mehr bedeutet als nur ein deutscher Pass.
Hört rein und erfahrt, was es heißt, in einem neuen Land nicht nur zu leben, sondern wirklich anzukommen.
Meryem ist Vorsitzende der muslimischen Hochschulgemeinde in Düsseldorf. Sie ist Poetry-Slamerin und arbeitet bei der Bildungsinitiative Ferhat Unvar als Antirassismustrainerin. Sie ist also ein Allrounder. Mit 21 Jahren arbeitet Meryem an vielen Projekten, ist sehr engagiert, bringt viel Wissen mit und ist offen für alles Neue, was auf sie zukommt. Eine super spannende Folge, die als Motor dienen kann, um euch ebenfalls zu engagieren.
Yassine ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Sein Vater kamen in den 1980er-Jahren als Gastarbeiter von Marokko nach Deutschland – bereits sein Großvater hatte hier gearbeitet. Für Yassine war das Aufwachsen ein ständiges Katz-und-Maus-Spiel. Wie viele andere Migra-Kids führte auch er zu Hause ein anderes Leben als draußen.
Seine Eltern waren deutlich strenger mit ihm, was ihn früh dazu brachte, im Alltag zu jonglieren – zwischen zwei Welten, zwei Erwartungen, zwei Sprachen. Trotzdem sagt er rückblickend: „Streng war es nicht.“ Er habe einfach gelernt, seine Grenzen auszuloten.
Yassine erzählt, in welchen Aspekten sich das Leben zu Hause und außerhalb unterschied – und warum er das heute als Bereicherung sieht. Denn genau dieses ständige Wechseln, das sogenannte Code-Switching, hat ihm später in der Arbeitswelt geholfen.
Hört selbst, was er über seine Erfahrungen berichtet.
Amr ist aus Syrien nach Deutschland geflüchtet. Seine Schulzeit war ein Albtraum – nicht, weil er nicht lernen wollte, sondern weil er von seinen Mitschülern nicht akzeptiert wurde. Der Grund: Er sprach kein Deutsch.
Eine Realität, die vielen verborgen bleibt – und doch betrifft sie zahlreiche Kinder und Jugendliche mit Flucht und- Migrationserfahrung.
In diesem Beitrag spricht Amr offen darüber, wie er gelernt hat, für sich selbst einzustehen, was ihn geprägt hat und warum die Einbürgerung für ihn heute mehr bedeutet als nur ein deutscher Pass.
Hört rein und erfahrt, was es heißt, in einem neuen Land nicht nur zu leben, sondern wirklich anzukommen.
Hyeonji ist für ihr Studium von Korea nach Deutschland gezogen. Anfangs fühlt sie sich einsam, doch mit der Zeit merkt sie: Deutschland – vor allem Düsseldorf – fühlt sich immer mehr nach Zuhause an.
Sie kennt beide Kulturen gut: In Korea gilt es als unhöflich, direkt zu sein – in Deutschland ist Genauigkeit und Offenheit oft erwünscht. Zwischen diesen Gegensätzen balanciert sie ihren Alltag, sucht nach ihrer Persönlichkeit und versucht gleichzeitig, sich selbst treu zu bleiben.
Heute weiß sie: Diese Spannung gehört dazu – und daran bin ich gewachsen.
Hört rein, um mehr über Hyeonji Erfahrungen zu erfahren!
In dieser Folge möchte der Teilnehmer anonym bleiben. Er spricht über seine mentale Gesundheit und depressive Phasen. Es war ihm wichtig, seine Geschichte zu teilen, um Menschen mit ähnlicher Biografie Mut zu machen. Außerdem berichtet er über den Leistungsdruck, den er während seines Studiums gespürt hat.
Wie fühlt es sich an, alles Vertraute hinter sich zu lassen? Hana ist aus Ägypten nach Deutschland gekommen, um zu studieren – ein mutiger Schritt in eine neue Zukunft. In dieser Folge erzählt sie, warum Deutschland für sie noch nicht Heimat ist, was sie vermisst, was sie überrascht hat und was ihr Hoffnung macht
In dieser Folge berichtet Maxi von ihren Erfahrungen als angehende Psychiaterin in der Weiterbildung. Besonders beleuchtet sie die Herausforderungen im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen mit Migrationsgeschichte. Maxi schildert, wie häufig kulturelle Hintergründe in der therapeutischen Arbeit unberücksichtigt bleiben – viele Therapeut:innen bringen wenig Verständnis für die individuellen Migrationsgeschichten ihrer Patient:innen mit. Dadurch entstehen Versorgungslücken, die besonders vulnerable Gruppen treffen. Ein persönlicher und kritischer Blick auf interkulturelle Kompetenz im psychiatrischen Alltag.
In diesem Podcast sprechen wir mit Ahmet – einem Poeten, der die Welt mit anderen Augen sieht. Seine Gedanken sind tiefgründig, ehrlich und oft überraschend. Gemeinsam tauchen wir in Themen wie Liebe, Migration, Identität und Akzeptanz ein.
Ein Gespräch, das zum Nachdenken anregt, berührt und neue Perspektiven eröffnet.
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In dieser Folge spricht Deenturk über seine Instagram-Seite, mit der er Vorurteile gegenüber dem Islam abbauen möchte. Durch seine Arbeit zeigt er die schönen und positiven Seiten des Islams und setzt sich dafür ein, ein realistisches und respektvolles Bild zu vermitteln. Er erzählt uns, wie er zu diesem Projekt gekommen ist und welche Erfahrungen und Herausforderungen er auf dem Weg gemacht hat. Hört rein und lasst euch von seiner Perspektive und seinem Engagement inspirieren!
In dieser Folge sprechen wir mit Schämi, einer engagierten Sexualpädagogin & Sexologin, die uns spannende Einblicke in ihre Empowerment-Arbeit gibt. Sie erzählt von den Hürden, die sie überwinden musste, und warum Aufklärungsarbeit für sie so wichtig ist.
Schämi nutzt ihre Instagram-Seite, um zu empowern, aufzuklären und spricht in ihrem Podcast sowie auf Instagram über Liebe, Beziehung, Intimität und all das, was ihren Followerinnen am Herzen liegt. Hört unbedingt in die Folge rein und erfahrt mehr über ihre faszinierende Arbeit und ihre Leidenschaft für Aufklärung!
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Frauen und Motorradfahren? Wir kennen es: verdutzte Blicke, unangenehmes Starren und merkwürdige Fragen. Sobald eine Frau etwas tut, das meist mit Männern in Verbindung gebracht wird, wird es oft kritisch beäugt. Mayda kennt das nur zu gut – aber sie nimmt es mit Humor. Sie möchte andere Frauen in verschiedenen Bereichen empowern und ermutigen, mehr zu tun, als von ihnen erwartet wird. Neben ihrer Ausbildung zur Fitnesscoach ist Mayda auch in einem Verein aktiv, in dem Frauen gemeinsam wandern gehen.
Mehr über Mayda erfahrt ihr in der aktuellen Folge!
Weitere Infos findet ihr auf unserer Webseite XChange. Wenn ihr eure Geschichte teilen möchtet, schreibt uns eine E-Mail an info@x-change-duesseldorf.de.
Instagram Mayda:
https://www.instagram.com/barakahfitness?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==
Instagram XChange Düsseldorf:
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Naweed arbeitet als Psychologe und ist zudem stellvertretender Vorsitzender des Vereins Flüchtlinge Willkommen e.V. Das Ehrenamt ist ihm besonders wichtig, da er damit einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Der Verein ermöglicht es ihm, das zu tun, was ihm am Herzen liegt: viele Menschen zu unterstützen und die ehrenamtliche Arbeit zu verbessern und voranzutreiben. Mit neuen Ideen und Planungen möchte Naweed positive Veränderungen bewirken. Hört rein, um einen Einblick in seine Arbeit zu erhalten!
Wenn Hatice ihr Spoken Word vorträgt, berührt sie mit ihren Worten tief. Sie erzählt von sich, ihren Emotionen und schafft es, Menschen auf eine Weise zu erreichen, wie es nur Kunst vermag. Für Hatice ist eines klar: Spoken Word ist ihr Weg, all jenen eine Stimme zu geben, die sonst nicht gehört werden. Hört selbst rein.
In dieser Episode spricht Houda über ihre Erfahrung, in Marokko zur Schule zu gehen, nachdem ihre Familie 2013 aus Deutschland nach Marokko zurückkehrte. Sie teilt ihre Eindrücke und Herausforderungen, die das Leben in zwei unterschiedlichen Bildungssystemen mit sich brachte.
In dieser Folge sprechen wir mit Ataman Yildirim über seine Tätigkeit bei ILAN: Jüdisch – Christlich – Muslimische Gesellschaft e. V. in Düsseldorf. ILAN setzt sich für die Förderung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Religionen ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer harmonischen und offenen Gesellschaft.
Wie fühlt es sich an, als Kind mitten im Krieg aufzuwachsen? Rote Sterne am Himmel, die keine Sterne sind, sondern Raketen – und der ständige Kampf ums Überleben. In dieser Folge erzählt eine Teilnehmerin, die anonym bleiben möchte, wie der Krieg im Irak ihre Kindheit geprägt hat und wie es war, alles hinter sich zu lassen, um zu fliehen.
Renas musste in Syrien seine kurdische Identität immer wieder verschleiern, da Diskriminierung dort den Alltag prägte. In unserer aktuellen Folge erzählt er, wie es war, in einem Land aufzuwachsen, in dem grundlegende Menschenrechte verweigert wurden. In Deutschland kann er seine Identität frei leben – ein hart erkämpfter Neuanfang.
In dieser Folge teilt Hidaya ihre persönliche Reise des Glaubens und wie der Islam ihr in schwierigen Zeiten Kraft und Halt gegeben hat.
In dieser Folge sprechen wir mit Nayrin, die derzeit in Neuropsychologie promoviert und im Psychosozialen Zentrum (PSZ) Düsseldorf mit geflüchteten Frauen, insbesondere aus Syrien, arbeitet.
Als Atlan 2 Jahre alt ist flüchten seine Eltern nach Deutschland. Der Grund ist der Krieg in Tschetschenien. In dieser Folge erzählt uns Atlan, wie es war, in Deutschland aufzuwachsen. Deutschland bietet ihm Chancen, aber auch einige Hürden.
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